EIne Meile Stadt
ORT
Schon seit jeher sind die Einfallstraßen der Stadt die wichtigsten Verbindungen für Wirtschaft. Sie bestehen auch heute noch, zeichnen sich aber oftmals durch hohen Leerstand und geringer Bebauungsdichte aus. Größere Betriebe siedeln sich aufgrund der guten Verkehrslage an diesen Achsen an.
Die Triester Straße kann als Paradebeispiel für dieses Phänomen gesehen werden. Dieses Projekt bemüht sich die Straße wieder zu einer porduktiven Achse entstehen zu lassen.


Ein Nebeneinander von Funktionen
Ein Nutzungsmix ist unabdinglich um einen belebten Statdteil zu generieren. Vielseitige Nutzungen ergänzen sich und finden Synergien. Klassische Nutzungverbindungen werden aufgebrochen und neu gedacht, so ergeben sich neue Nachbarschaften. Neben neuen Produktionsstandorten soll auch neuer Wohnraum und weiteres Freizeitangebot geschaffen werden. Es soll ein Ort geschaffen werden der für alle nutzbar ist.
Städtebauliche Merkmale
Eine zentral im Quartier liegende Achse für Fußgänger und Radfahrer stellt das Herzstück dar. Parallel zur Triester Straße ermöglicht diese neu geschaffene Achse nicht nur eine bessere Durchwegung des Gebietes, sondern bietet auch die Qualitäten einer Flaniermeile.
Um das neu geschaffene Gebiet besser in die Umgebung zu integrieren und diese zu ergänzen werden „Portale“ geschaffen. Diese Eingangssitua- tionen sind zu den umgebenden Subzentren hin orientiert.

Übersichtsplan

Stadteinblicke

Verbindende Grünräume
Parallel zur Fußgängerachse verläuft eine „Grüne Achse“, welche eine Verbindung zu bestehenden Grünflächen wie die des Liesingbachs schafft. Angelegt an diese Verbindung entstehen zwei größere Parks, welche neben den großen landwirtschaftlichen Flächen im Osten des Projektgebietes, ebenfalls kleinere, urbane Gärten erlauben. Die Anordnung der Grünflächen fungiert dabei auch als Pufferzone zwischen dem ruhigen Siedlungsgebiet und dem belebten Stadtraum.

Triesterstraße als Allee

Badnerbahn mit Grüngleis

Park- statt Dachlandschaft
Logistik als
gemeinschaftliches Regal
Die Logistik ist auf 5 Standorte konzentirert um den Lastenverkehr im Quartier auf ein Minimum zu reduzieren. Es werden den Werkstätten Lagerflächen bereitgestellt, welche durch einen Lastenaufzug erschlossen werden. Werkstoffe können so mit einem Gabelstapler oder Hubwagen vom zugeteilten Regal in die eigene Werkstatt transportiert werden. Auch die Versendung von Produkten wird über deises Regalsystem abgewickelt.




PLAKATE
Studio Städtebau
Projektpartner Alexander Gkionis Max Klingenburg
Mentor Maria Oikonomou Doris Haidvogl
TU Wien | 2021










